23.08.2009 in Jusos in Aktion

Freibadaktion der Juso AG Filder zu den Bundestagswahlen 2009

 

Am 23.8.09 fand in den Freibädern Vaihingen/Möhringen/Sillenbuch ein Infostand mit Mitmachmöglichkeiten zur Bundestagswahl am 27. September statt. Die Themen waren: Familie und Bildung sowie die Ausweitung von Mindestlöhnen. Zahlreiche interesierte Besucher nahmen daran teil. Die Juso AG verteilte Badezubehör und informierte die Bürger über die SPD-Bundestagskandidatin Ute Vogt, die hier im Wahlkreis antritt.

17.08.2009 in Jusos in Aktion

Jusos Fildern und Stuttgart demonstrieren gegen Rechts

 

Am heutigen Montag haben die Jusos Stuttgart zusammen mit AG Fildern auf dem Stuttgarter Schlossplatz gegen einen geplannten Aufmarsch von Rechtsradikalen protestiert. Dank der zahlreichen Teilnehmer auch von vielen anderen Stuttgarter Organisationen konnte der Aufmarsch der Rechtsradikalen verhindert werden. Die Polizei nahm einige Personen der rechten Szene in Gewahrsam.
Anschliesend traf sich die Juso AG Filder mit den AGen von Leinfelden-Echterdingen und Filderstadt zusammen um über gemeinsame Themen zu diskutieren.

26.07.2009 in Veranstaltungen

Plieninger Dorfest vom 24.-26. Juli 2009

 

An diesem Wochenende fand das traditionelle Dorfest auf dem Mönchof in Plieningen statt. Zahlreiche Vereine und Institutionen waren auf dem Fest vertreten. Bei schönem Wetter und guter Musik gab es interesante Gespräche zwischen Besuchern des Festes und den SPD-Bezirksbeiräten, so wie Ute Vogt, SPD-Landesvorsitzende und Kandidatin zur Wahl des Bundestages.

13.07.2009 in Pressemitteilungen

Gemeinsamer Antrag der Bezirksbeiratsfraktionen zur Spielhalle

 

Gemeinsamer Antrag der Bezirksbeiratsfraktionen Plieningen von
SPD, Bündnis 90/ DIE GRÜNEN und FDP für die Sitzung des Bezirksbeirates am 13.7.09

Thema: Geplante Spielhalle in dem Gebäude „Alte Post“(Plieningen)

Antrag:

Der Bezirksbeirat lehnt die Einrichtung einer Spielhalle im Gebäude der „Alten Post“, Filderhauptstr. 43, ab und fordert den Gemeinderat auf sich diesem Votum anzuschließen. Die Stadt wird aufgefordert die Spielhalle abzulehnen und alle rechtlichen Möglichkeiten zur deren Verhinderung auszuschöpfen.
Die Stadt wird aufgefordert keine finanziellen Zuschüsse aus dem Sanierungstopf Plieningen 1 für die Modernisierung des Gebäudes zu gewähren.
Dem Bezirksbeirat ist zeitnah zu berichten, welche Schritte die Stadt zur Verhinderung der Spielhalle in Erwägung zieht.
Stadtverwaltung und Stadtteilmanager werden aufgefordert sich um eine für Plieningen bedarfsgerechte Nutzung der Alten Post zu bemühen und den Bezirksbeirat in seine Überlegungen einzubeziehen.

Begründung:

Der Bezirksbeirat beanstandet die Informationspolitik der Stadtverwaltung den Bezirksbeirat nicht zu einem früheren Zeitpunkt über die geplante Spielhalle informiert zu haben, zumal diese Einrichtung in unserem Stadtbezirk unerwünscht ist.
Der Bezirksbeirat hat sich dafür eingesetzt, die Filderhauptstraße attraktiver zu gestalten, um damit die Einkaufs- und Aufenthaltsqualität für die Bevölkerung zu verbessern. Ziel ist es den Einzelhandel vor Ort zu stärken. Für eine Spielhalle besteht in Plieningen mit rund 12.000 Einwohnern kein Bedarf, zudem zieht eine solche Einrichtung eine Reihe von Problemen nach sich.
Gerade Jugendliche und Menschen ohne berufliche Perspektive lassen sich von der Verlockung des schnellen Geldes verleiten und geraten dadurch in finanzielle Notlagen.
Spielhallen fördern nachgewiesenermaßen die Spielsucht .Während der staatliche Casinobetrieb streng geregelt ist, darf an Spielautomaten munter gezockt werden. Die geltende Spielordnung, die größere Verluste des Spielers ausschließen soll, wird umgangen und kaum kontrolliert.
Die gute Jugendarbeit von örtlichen Vereinen und Kirchen wird durch eine solche Einrichtung konterkariert.

19.06.2009 in Jusos in Aktion

Ute Vogt im Gespräch mit der Juso AG Filder

 

Am Donnerstag, dem 18.06.2009 traf sich SPD Landesvorsitzende Ute Vogt, die für den Bundestag im Herbst in Stuttgart kandidiert, mit der Juso AG Filder in Möhringen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden die verschiedenen Themen/Probleme/Veranstaltungen der Filder besprochen. Ute Vogt war sehr interesiert und diskutierte mit den Mitgliedern.

17.06.2009 in Kommunalpolitik

Bildung für alle und umsonst

 

Rund 15 000 überwiegend junge Leute sorgten am Mittwoch für eine
farbenfrohe und lebendige Innenstadt. Eine der größten Demonstrationen, die
Stuttgart in den letzten zwanzig Jahren erlebt hat, wurde nicht von großen
gesellschaftlichen Verbänden und Parteien organisiert, sondern über bundesweite
Netzwerke von Studenten und Schülern, unterstützt von Erzieherinnen und Auszubildenden sowie deren gewerkschaftlichen Vertretungen.

Im Vorfeld gab es vielerlei Bedenken gegen „linksradikale Aufrufe“ und „gewaltbereite Aktionen“. Stuttgart erlebte jedoch, wie viele andere Städte, eine
breite Bewegung aktiver Studentinnen und Studenten. Dazu kam eine große Zahl von Schülerinnen und Schüler, die sich trotz teilweiser Androhung disziplinarischer Maßnahmen nicht von eigenen Aktivitäten abhalten ließen. Mitglieder der SPD, aus Sozialberufen, als engagierte Eltern oder einfach als Unterstützer für bessere Bildung beteiligten sich ebenfalls an der Demonstration.

Ihr Hauptanliegen skandierten über 10 000 in Stuttgart immer wieder: „Bildung für alle
und zwar umsonst“. Sie protestierten damit gegen Studiengebühren, mangelnde Investitionen und zunehmende Privatisierung des Bildungswesens, gegen das dreigliedrige Schulsystem und überhastete Reformen, wie G 8. Sie setzten sich ein für eine bessere personelle, räumliche und sachliche Ausstattung von Hochschulen und Schulen. Sie forderten den Ausbau qualifizierter Ganztagesangebote
und bessere Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher.

Die so oft als unpolitisch gescholtene Jugend war engagiert und mit klaren Botschaften bei der Sache, ohne sich Spaß und Freude ganz nehmen zu lassen.
Es liegt jetzt an den Bildungsinstitutionen selbst, an deren gewählten Vertretungen,
an der Politik und an der Solidarität der bürgerlichen Zivilgesellschaft, ob diese
jungen Menschen sich ernst genommen fühlen und ob ihr Protest auch zu praktischen Konsequenzen führen wird.

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