SPD fordert Nachbesserungen zur Hilfe für Prostituierte in Stuttgart

Veröffentlicht am 03.02.2015 in Anträge

Die SPD im Stuttgarter Rathaus sieht Nachbesserungsbedarf beim städtischen Papier zur Verbesserung der Situation der Prostituierten in Stuttgart. Per Antrag fordern die Sozialdemokraten konkrete Maßnahmen, die den Prostituierten direkt helfen sollen.

„Konzept zur Verbesserung der Situation der Prostituierten in Stuttgart: Diese Bezeichnung ließ uns hoffen. Doch leider ist der Titel irreführend. Denn konkrete erweiterte Hilfsangebote für die Prostituierten in Stuttgart werden in dem Papier von OB Kuhn nicht aufgeführt“, kritisiert Judith Vowinkel, die frauenpolitische Sprecherin der SPD im Stuttgarter Rathaus. „Wir beantragen daher, diese baldmöglichst unter Einbeziehung der Fachstellen zu ergänzen.“

Die SPD im Stuttgarter Rathaus sieht unter anderem Nachholbedarf bei der Schaffung von Wohnraum für Ausstiegswillige sowie dem Ausbau der medizinischen Versorgung und Notfallversorgung. Darüber hinaus schlagen die Sozialdemokraten vor, dass der Gemeinderat eine Resolution zur Bekämpfung von Armutsprostitution und Menschenhandel verabschieden soll.

In dem von Oberbürgermeister Fritz Kuhn im Dezember vergangenen Jahres vorgestellten Papier sind bisher vor allem städtebauliche und ordnungspolitische Maßnahmen zur Verbesserung der Situation im Schwerpunktbezirk Leonhards- und Bohnenviertel aufgelistet. Konkrete sozialpolitische Strategien, um die Lage der Prostituierten selbst zu verbessern, sucht man bisher leider vergebens.

Lesen Sie hier den vollständigen Antrag.

 
 

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